Rhenium ist ein außergewöhnliches Metall. Sein Schmelzpunkt gehört zu den höchsten aller bekannten Elemente – Eigenschaften wie diese machen es in strategischen Industrien wie Luftfahrt und Petrochemie praktisch unersetzlich. Wer Rhenium braucht, hat dabei kaum Alternativen: Die Einsatzbereiche sind so anspruchsvoll, dass andere Metalle meist nicht mithalten können.
Gleichzeitig ist die Versorgung strukturell begrenzt. Rhenium fällt fast ausschließlich als Nebenprodukt bei der Kupfer- und Molybdängewinnung an und kann nicht gezielt abgebaut werden. Die verfügbaren Mengen hängen damit von der Produktion anderer Rohstoffe ab. Regierungen und Industrie in immer mehr Ländern stufen Rhenium deshalb zunehmend als kritischen Rohstoff ein – mit wachsender geopolitischer Bedeutung.
Anwendungsgebiete
Rhenium ist ein Schlüsselwerkstoff für Hochtemperatur- und Hochleistungsanwendungen. Der wichtigste Einsatzbereich sind Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke, Gasturbine und die Raumfahrttechnik. Dort verbessert Rhenium die Hitzebeständigkeit und Stabilität von Materialien unter starker mechanischer Belastung.
In der Erdölraffination wird das Metall – in Kombination mit Platin – in Katalysatoren zur effizienteren Kraftstoffproduktion verwendet. Darüber hinaus findet Rhenium Anwendung in einigen hochspezialisierten Nischentechnologien, wo oft ebenfalls eine hohe Hitzestabilität gefragt ist.
Der Staatenverbund stellt seinen Chips Act 2.0 vor. Zu den Zielen zählen die Stärkung der öffentlichen Beschaffung und schnellere Genehmigungen.
Nach Angaben der Quad-Gruppe könnten bis zu 20 Milliarden US-Dollar an öffentlichen und privaten Mitteln für Rohstoffprojekte mobilisiert werden.
Aktuelle Handelsdaten aus China weisen auf eine spürbare Veränderung bei der Versorgung mit den strategisch wichtigen Metallen Gallium und Germanium hin.
Strategische Metalle und ihr Potenzial als Sachwert: Erfahren Sie, wie Sie Ihr Portfolio zeitgemäß diversifizieren. Jetzt anmelden!