Produktion

Vorkommen

Rhenium fällt bei der Kupfer- und Molybdän­gewinnung an

Rhenium ist eines der seltensten Metalle der Erdkruste. Es wird nicht aus wirtschaftlich bedeutenden eigenen Lagerstätten abgebaut, sondern ist fast immer nur in sehr geringen Konzentrationen in anderen Erzen enthalten. Besonders relevant sind kupfer- und molybdänhaltige Erze, vor allem aus sulfidischen Lagerstätten. Die wichtigsten Produzenten der Primärgewinnung sind derzeit Chile, China, Polen und die USA. Kleinere Mengen stammen unter anderem aus Usbekistan, Südkorea und Kasachstan.

Da Rhenium nicht gezielt als Hauptrohstoff abgebaut wird, sondern überwiegend als Nebenprodukt entsteht, hängt seine Verfügbarkeit stark von der Förderung und Verarbeitung von Kupfer und Molybdän ab. Entsprechend können Produktion und Angebot mit der Entwicklung dieser Hauptmetalle schwanken. Die geringe Verfügbarkeit macht Rhenium zu einem strategisch wichtigen Rohstoff, insbesondere für Hochtechnologie­anwendungen.

Gewinnung

Aufwendige Gewinnung aus Nebenströmen

Die Gewinnung von Rhenium erfolgt fast ausschließlich als Nebenprodukt in der Kupfer- und Molybdänverarbeitung. Während der Erzverarbeitung reichert sich Rhenium in bestimmten Zwischenprodukten an, insbesondere in Röstgasen, Stäuben oder Rückständen aus der Molybdänproduktion. Aus diesen Prozessströmen wird Rhenium zunächst chemisch herausgelöst, häufig in Form von Perrhenat-Lösungen. Ein wichtiges Zwischenprodukt ist Ammoniumperrhenat.

Anschließend wird dieses durch weitere Fällungs-, Reinigungs- und Reduktionsprozesse weiter aufkonzentriert und schließlich zu metallischem Rhenium reduziert. Das Metall wird danach gereinigt und meist zu Pulver oder zu massiven Bauteilen weiterverarbeitet, je nach späterem Einsatzgebiet.

Die weltweite Primärproduktion liegt bei etwa 80 Tonnen pro Jahr, wobei Chile und China zu den bedeutenden Herkunftsländern zählen. Zusätzlich wird Rhenium aus Recyclingströmen zurückgewonnen, etwa aus rheniumhaltigen Superlegierungen und verbrauchten Katalysatoren.

Recycling

Der weltweite Bedarf an Germanium steigt. Angesichts der stark konzentrierten Förderung und Weiterverarbeitung kommt dem Recycling als Quelle für diesen Rohstoff eine immer größere Bedeutung zu. Dies gilt auch für die Verarbeitung von Schrotten aus der Produktion germaniumhaltiger Erzeugnisse. In Europa sieht das Gesetz über kritische Rohstoffe (Critical Raw Materials Act) vor, dass 25 Prozent des Bedarfs an strategischen Rohstoffen bis 2030 durch Recycling gewonnen werden müssen. Zu diesen Materialien gehört auch Germanium. Neben Anderen arbeitet der Rohstoffhändler TRADIUM bereits auf nationaler und internationaler Ebene daran, das Potential dieser Rohstoffquelle zu nutzen.

Germanium scrapes