Rhenium gilt aufgrund seiner Seltenheit und seiner Bedeutung für Hochtechnologien als strategisch relevanter Rohstoff. Besonders die Luft- und Raumfahrtindustrie ist auf stabile Lieferketten angewiesen.
Da Angebot und Nachfrage stark von wenigen Ländern und der Kupfer- bzw. Molybdänproduktion abhängen, kann der Markt empfindlich auf Produktionsausfälle oder Nachfrageschwankungen reagieren. Entsprechend ist der Preis von Rhenium traditionell sehr volatil.
Wie bedeutend Rhenium für Industrie, Luft- und Raumfahrt sowie sicherheitsrelevante Hochtechnologien ist, unterstreicht die 2025 erfolgte Aufnahme des Technologiemetalls in die finale Liste kritischer Mineralien der USA. In der Liste der kritischen und strategischen Rohstoffe der Europäischen Union findet sich Rhenium hingegen bislang nicht.
Die Bedeutung von Rhenium dürfte auch künftig hoch bleiben, vor allem wegen seiner Rolle in Nickelbasis-Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke und Gasturbinen. Da Rhenium überwiegend als Nebenprodukt der Kupfer- und Molybdänverarbeitung anfällt, lässt sich das Angebot nur begrenzt gezielt ausweiten. Gleichzeitig sprechen steigende Anforderungen an Effizienz, Temperaturbeständigkeit und Lebensdauer von Hochtemperaturbauteilen für eine anhaltend stabile Nachfrage.
In die Fabrik im Bundesstaat New York fließen zunächst rund zehn Milliarden US-Dollar. Eine spätere Erweiterung könnte das Projektvolumen auf 21 Milliarden Dollar erhöhen.
Vietnam könnte aufgrund seines Reichtums an Bodenschätzen ein wichtiger Partner für die Europäische Union werden, die ihre starke Abhängigkeit von China reduzieren möchte. Bereits im Januar hatten beide Seiten eine engere Zusammenarbeit vereinbart, unter anderem bei der Förderung und Verarbeitung strategisch wichtiger Materialien.
Die Halbleiterindustrie ist für viele Zukunftstechnologien unverzichtbar. Doch ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen und Vorprodukten birgt erhebliche Risiken, wie ein aktueller Bericht des US-Branchenverbands SIA zeigt.
Die Vorhaben verteilen sich auf 16 EU-Länder. Finanzierung und Wettbewerbsfähigkeit bleiben zentrale Hürden.
Rohstoffversorgung und Marktzugang im Mittelpunkt. Die Handelsbeziehungen beschäftigen kommende Woche auch die EU-Staats- und Regierungschefs.
Verglichen mit dem bisherigen Jahr verlief das dritte Quartal 2026 eher ruhig. Geopolitische Faktoren wie Chinas Exportauflagen prägten jedoch nach wie vor das Angebot vieler kritischer Rohstoffe. Zugleich präsentierten sich die Edelmetallmärkte in den vergangenen drei Monaten weiterhin dynamisch.
Im südspanischen Andalusien könnte das EU-weit erste kombinierte Bergwerk zur Gewinnung von Seltenerd-Monazit, Titan und Zirkonium entstehen.
Die Pläne für Betrieb und Stilllegung des Bergwerks umfassen 15 Seltenerdelemente und vier Technologiemetalle. Ein Termin für den Baustart steht noch nicht fest.
Seltene Erden, Uran, Beryllium und Zirkonium im Fokus. Projekte sollen zum Wiederaufbau des angegriffenen Landes beitragen.
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